Skip to main content

Fastenkur

Wer sich schlapp und ausgelaugt fühlt, der sollte seinen Körper von Innen reinigen und von Giftstoffen befreien. Eine Fastenkur kann hier Wunder wirken. Doch wie funktioniert richtiges Fasten? Gibt es das eine Fasten überhaupt oder existieren verschiedene Varianten? Darf man hierbei wirklich nur Tee und Wasser trinken? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden beantwortet. An dieser Stelle können Sie sich umfassend über Fastenkuren und die unterschiedlichen Möglichkeiten, diese durchzuführen, informieren.

Was genau ist Fasten eigentlich und warum fastet man überhaupt? Diese Frage stellen sich zumeist die Außenstehenden, wenn sie eine fastende Person in ihrem Umfeld wahrnehmen. Beim Fasten verzichtet man freiwillig auf feste Nahrung für einen bestimmten Zeitraum. Auch Alkohol, Zigaretten und zuckerhaltige Limonaden sind während dieser Zeit verboten. Das soll helfen, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen, diesen von Schlacken zu befreien und somit von Innen zu reinigen. Darmentleerungen unterstützen die Reinigung von Innen. Nach einem Einführungstag beginnt die Kur. Am Ende fängt man an, den Körper schrittweise wieder an feste Nahrung zu gewöhnen. Eine Fastenkur, die richtig durchgeführt wird, hat viele positive Effekte. So wird die Haut straffer, man fühlt sich insgesamt wacher und agiler, die Geschmacksnerven werden sensibilisiert und das allgemeine Wohlbefinden wird gesteigert. Entgegen vieler Meinungen kann man durch eine Fastenkur alleine nicht abnehmen. Zwar verliert man während dieser Zeit viel Gewicht, aber wenn man danach so weiterlebt wie vor der Kur, setzt schnell der Jojo-Effekt ein und man hat die Kilos wieder auf den Hüften. Eine Fastenkur kann aber ein Umdenken durch den Verzicht auf Nahrung bewirken. Wenn man dann nach diesem Zeitraum auf gesunde Ernährung achtet, kann sie ein guter Start zur Gewichtsreduktion sein. Eine Fastenkur hat demnach nicht unbedingt etwas mit religiösem Glauben zu tun, vielmehr ist daraus heute eine ganze Gesundheitsbewegung entstanden.

Fastenkur

Fastenkur @iStockphoto/Julija Sapic

Es gibt verschiedene Fastenkuren. Während man bei der strengsten nur Wasser und ungesüßte Tees zu sich nehmen darf, erlauben andere auch Molke, Brühen und Suppen ohne Einlagen. Die strengste Fastenkur ist gesundheitlich bedenklich, wenn sie über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird. Hier kommt es schnell zu einer Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen. Wer länger fasten möchte, sollte dies prinzipiell mit einem Arzt besprechen, denn eine Fastenkur ist auch nicht für jede Person geeignet. So sollten Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen erst mit ihrem Arzt reden bevor sie eine Kur beginnen. Ebenso sollten Schwer- und chronisch Kranke auf eine Fastenkur verzichten, da der Körper hierbei Substanz verliert. Aus gleichem Grund dürfen Schwangere diese nicht durchführen. Auch ältere Menschen sollten vorher einen Arzt aufsuchen, um zu besprechen, ob sie diese Kur machen dürfen. Magersüchtige oder Bulimieerkrankte sollten von einer Fastenkur dagegen komplett absehen. Hier besteht die große Gefahr, dass durch die Kur die Sucht verstärkt wird.

Heilfasten ist zum Trend geworden. Man kann entweder alleine oder in der Gruppe auf Nahrung verzichten. Es gibt auch Urlaube, welche sich auf Fastenkuren spezialisiert haben. So kann man zum Beispiel Fasten-Wandern auf der Insel Sylt. Vielen fällt es leichter im Urlaub und mit mehreren zusammen zu fasten. Hier wird man nicht so leicht in Versuchung geführt, etwas Leckeres zu essen, wie im Alltag zu Hause.

Top Artikel in Kurarten